Kunst in Zeiten des Kapitalismuses – informel?

Informel ist eine Bezeichnung für eine Richtung in der Kunst.

Der Begriff stammt aus den 40iger Jahren in Paris/Frankreich. Informel steht u.a. für Werke ohne Vorschriften, also kein Plan, wie was angeordnet ist. Oder Werke ohne Zuordnung nach allen bisher bekannten Prinzipien und Richtungen der Kunst.

Geometrie – klaren Formen oder Muster auf Basis von Formen, die eine Interpretation, Regeln oder Strukturen für die Einordnung in etwas bestehendes erlauben – Fehlanzeige.

Strukturen – nicht vorhanden.

Doch aus meiner Sicht ist die Bezeichnung informel rein frei von bis dato bekannten Strukturen, dieser Begriff ist der Versuch, eine Ordnung – bzw. Anordnung herzustellen, und wenn auch nur für das Lexikon zum Einsortieren der Malenden.

Der Vergleich mit dem Kapitalismus von verschiedenen Kunstrichtungen ist mein Versuch, dem Dogmatismus, den wir lebendig erhalten, indem wir alles einzusortieren oder benennen, zu entkommen.

Und zwar sowohl in der Kunst wie der Kommerzwelt der Lebendigkeit der Menschen wieder auf die Sprünge zu helfen. Kann ich etwas fühlen, was ich nicht benennen kann, kann ich etwas denken, was ich nicht benennen kann?
Was ist mit dem Teil unseres Lebens, der keinen klaren Regeln und Dogmen folgt?
Und wenn, dem ich dann nicht folgen will? Kann ich fühlen, was ich nicht benennen kann?

Ja, ich kann. Fühlbilder sind meine Art, mich mit Kunst auszudrücken, weil mir oft die Worte fehlen.

Ich freue mich auf Widerspruch oder andere Interpretationen dieser Kunstrichtungen bzw. dem Zusammenhang zum Kapitalismus.

 

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